25. JUNI 2019

Das Saarland braucht ein Förderprogramm für neue Industriearbeitsplätze jenseits der Automobilbranche

 

Anlässlich des angekündigten Stellenabbaus bei FORD in Saarlouis weist der saarländische Bundestagsabgeordnete darauf hin, dass dies nur der Beginn einer für den Arbeitsmarkt fatalen Entwicklung sein wird. „Die Landesregierungen an der Saar haben seit Jahrzehnten einzig auf die Schwerindustrie und die Automobilbranche gesetzt. Spätestens nach dem Ende des Steinkohlebergbaus hätten man nach adäquaten Ersatzindustrien suchen müssen. Nein, stattdessen wurde immer mehr und fast ausschließlich auf die Automobilbranche und deren Zulieferer gesetzt“, so Lutze.
Lutze weiter: „Dies kann – und das zeigt das aktuelle Beispiel FORD, ganz schnell zur Sackgasse werden. Wenn es tatsächlich einen Umbruch bei den PKW-Antrieben gibt, was passiert dann mit den 7.000 Arbeitsplätzen
bei ZF in Saarbrücken? Hier werden hochmoderne Automatikgetriebe gefertigt, die bei einem Elektroantrieb schlicht weg nicht mehr gebraucht werden. Das Saarland braucht neue Arbeitsplätze in der Industrie und in der Dienstleistungsbranche. Hierfür müssen die Fördergelder der EU und des Bundes gebündelt und eigene Förderprogramme des Landes aufgelegt werden.“

 

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